
Frauen vom Hof der Welfen - Nicht jede dieser Bigraphien lässt sich angenehm lesen und das ist das große Manko dieses Buches. Man merkt ganz deutlich, dass eine der Autorinnen bereits Romane geschrieben, die andere wiederum nur kleinere Abhandlungen verfasst hat. Es ist vermutlich ohenhin kein Buch, das man einfach so am Stück durchlesen kann, aber die unterschiedlichen Stile kommen so prägnant zum Ausdruck, dass für mich einige der Lebensgeschichten, trotz interessanter Fakten und erstaunlicher Verwicklungen, fade und sperrig wirkten und ich das Buch weglegen musste. Nichtsdestotrotz eine umfassende Sammlung weiblicher Geschichte.
Frauen vom Hof der Welfen - Die Welfen, als eines der ältesten und bedeutendsten Adelsgeschlechter Deutschlands, brachten über die Jahrhunderte berühmte Männer hervor. Doch es wäre ungerecht, darüber die bewegten und teilweise dramatischen Schicksale der Frauen zu vergessen, die dieser Familie entstammten oder das Leben welfischer Herrscher teilten. Oft genug waren ihre Leistungen widrigen Umständen abgetrotzt, mussten sie sich mit Geist und Witz in einer Welt behaupten, die ihnen wenig Möglichkeiten zu eigener Entwicklung zu bieten schien. Sie regierten in Zeiten erbitterter Religionsstreitigkeiten - wie Elisabeth von Braunschweig-Calenberg, sie förderten Kunst und Gelehrsamkeit - wie Sophie von Hannover, an deren Hof Leibniz wirkte, sie forderten ihr Recht auf selbstständige Lebensgestaltung ein - wie Elisabeth Kronprinzessin von Preußen, die dafür mit 71 Jahren Verbannung bezahlen musste. - Ein buntes Kaleidoskop von Biografien, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch eines gemeinsam haben: ihre Verbindung mit den Höfen der Welfen in Deutschland und Großbritannien.
Spannende Frauengeschichten vom Hof der Welfen - Von Elisabeth Herzogin von Braunschweig (1510-1558) bis Victoria Königin von Großbritannien (1819-1901) reicht die Auswahl in diesem Band, doch bei aller Unterschiedlichkeit von Epochen und Persönlichkeiten hält die Porträts doch eines zusammen: Ein tragisches Band. Selten liegt man falsch, wenn man den Ursprung in der Nähe ihrer Männer vermutet. An wenigen Stellen reduzieren Kwan und Röhrig die Frauen etwas zu sehr auf ihre Opferrollen, manchmal verschwimmen auch die Grenzen zwischen Einfühlung und Fakten. Dafür gelingen ihnen sehr gut lesbare, unterhaltsame Porträts. Vor allem die umfangreichen Literatur- und Quellenangaben machen neugierig auf mehr!!
Geschichtliche Tatsachen - Die Autorinnen schreiben, dass sie wegen der besseren Lesbarkeit des Buches auf Fußnoten verzichtet haben. Hätten sie das nur nicht getan - denn genau das ist das Problem.Im Kapitel Musenfürstin in Weimar - Anna Amalia von Braunschweig wird da ohne Quellenangabe behauptet, dass Goethes große Liebe eigentlich Anna Amalia war, und Frau von Stein, um Schaden von der Herzogin abzuwenden, Liebe, Leidenschaft, Briefe, Gefühle usw. nur vorgegeben hat, um diese Affäre zu decken. Das ist abstrus. Da wären Quellenangaben schon mehr als wichtig gewesen.Die Sprache des Buches ist schlampig-nachlässig. Daneben werden interessante biographische Dinge angerissen, aber oft nicht weiter ausgeführt.Mit alledem ist dieses Buch einfach ein Ärgerniss.Man wundert sich über das Lektorat des Verlages, das so herausgegeben zu haben.
Klappentext - Die Welfen, als eines der ältesten und bedeutendsten Adelsgeschlechter Deutschlands, brachten über die Jahrhunderte berühmte Männer hervor. Doch es wäre ungerecht, darüber die bewegten und teilweise dramatischen Schicksale der Frauen zu vergessen, die dieser Familie entstammten oder das Leben welfischer Herrscher teilten. Oft genug waren ihre Leistungen widrigen Umständen abgetrotzt, mussten sie sich mit Geist und Witz in einer Welt behaupten, die ihnen wenig Möglichkeiten zu eigener Entwicklung zu bieten schien. Sie regierten in Zeiten erbitterter Religionsstreitigkeiten – wie Elisabeth von Braunschweig-Calenberg, sie förderten Kunst und Gelehrsamkeit – wie Sophie von Hannover, an deren Hof Leibniz wirkte, sie forderten ihr Recht auf selbstständige Lebensgestaltung ein – wie Elisabeth Kronprinzessin von Preußen, die dafür mit 71 Jahren Verbannung bezahlen musste. – Ein buntes Kaleidoskop von Biographien, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch eines gemeinsam haben: ihre Verbindung mit den Höfen der Welfen in Deutschland und Großbritannien.